Ein schwüler Sommertag, mitten im August. Ein leichter, aber nicht abkühlender Wind streift durch mein tief dekolletiertes Kleid, das sich klebend an meinen Körper saugt. Heiße, unersättliche Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Die ständig vorübergehenden stattlichen Kerle lassen ein Gribbeln zwischen meinen Oberschenkeln aufkommen, was meiner Muschi den Saft zwischen meinen Schamlippen triefen lässt. Ein Zittern, ein Vibrieren geht durch meinen Körper.
Schweiß steht mir auf der Stirn. Ich sitze hier vor einem Straßenkaffee, schließe meine Augen, und lasse meiner Fantasie freien Lauf. Geile Typen die sich im Adamskostüm vor mir auftun, ihre Prachtschweife mir entgegenstrecken und sagen wollen, komm lass es uns miteinander tun.

Große, dicke Schwänze die nur eines wollen, in meine geile feuchte Grotte einzudringen, um sich darin wohl zu fühlen. Schweife, die meiner unersättlichen Muschi das Gefühl einer unendlichen Befriedigung, mit stattlichem Finale zukommen lassen wollen. Mit einer Tasse Milchkaffee vor mir auf dem kleinen Tisch stehend bemerke ich nicht, wie sich meine Hände am Henkel der Tasse aufreiben, regelrecht daran aufgeilend festhalten. Besser so, als wenn sie sich unweigerlich zu meinem inzwischen nass triefenden Schritt verirren würden. Was mögen wohl die vorübergehenden Passanten von mir denken? Den Tassenhenkel als Schwanz vorstellend, öffne ich zwischendurch meinen Augen um wieder ein neues Bild, ein neues Gesicht, einen neuen Körper in mich aufzusaugen, um meiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Ich schließe meine Augen wieder, und lasse in meinem Innern die Schöpfung meiner Begierde im freien Fall vorbeiziehen. Standhaft bleiben heißt die Devise, sonst drehe ich durch.

Leichter gesagt als getan. Ich muss meine Gedanken ablenken. Ich muss meine Gedanken in andere Richtung schieben, um nicht verrückt zu werden. Verrückt nach Fleisch, nach Mannesfleisch.

„Wünschen Sie noch einen Milchkaffee?“
Ich schrecke hoch. Ein Riss in meine geilen Gedanken beendet meine wunderbare Fahrt geistiger Selbstbefriedigung. Ich öffne meine Augen, etwas verwirrend wirkend, und blicke in ein freundliches, lächelndes Antlitz. „Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie aus Ihren Gedankengängen herausgerissen habe“. Der nette Kellner von vorhin steht vor mir. Ein junger Mann, gerade einmal die zwanzig überschritten, schaut mich mit seinen großen, leuchtenden, hellblauen Augen an.
Ich merke, dass ich erröte. Hoffentlich hat er nichts gemerkt? Ich eine Frau im besten Alter. Vor kurzem meinen fünfundvierzigsten Geburtstag gefeiert, sitze hier, und geile mich an den vorüber ziehenden Passanten auf.
Passanten, die ausschließlich aus nackten Männern meiner Gier entspringen. „Ich wollte nur nachfragen, ob Sie vielleicht noch einen Milchkaffee wünschen?“
Ich bin doch sonst nicht so schüchtern. Doch irgendetwas fasziniert mich an diesem Jüngling, der mein Sohn sein könnte. Je mehr mir ein Mann zusagte, je mehr er mir gefiel, desto schüchterner wirke ich nämlich. Was ist nur mit mir los?

Diese laufenden Gefühlserregungen werden immer schlimmer. Es heißt ja, je oller je doller. Das scheint im wahrsten Sinne auch auf mich zuzutreffen. In jungen Jahren hatte ich keinen solchen Drang, meiner Maus laufend Futter geben zu müssen. Sicher, ich bin noch eine sehr attraktive Frau. Nicht gerade schlank. Meine Oberweite, durchschnittlich, aber immer noch mit Charisma, was die Männer anscheinend anzieht.

Teil 2 der Sexgeschichte